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Wer kann bei der Übersetzung eines Artikels über Erfahrung von BDSM-Paaren mit Psychotherapeuten helfen?

Update 22.01.2010:

Der Artikel ist mittlerweile übersetzt!

Dr. Gabriele Hoff hat einen Artikel über die Erfahrungen von BDSM-Paaren mit Psychotherapeuten in den USA veröffentlichen können.

Sie braucht Hilfe mit der Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche von jemandem, der mit der deutschen Akademikersprache vertraut ist, damit der Artikel auch in Deutschland veröffentlicht werden kann. Der Artikel ist z.T. schon übersetzt. Honorar ist leider nicht vorhanden.

Interessierte Personen mögen sich deswegen bitte direkt per Mail (s.u.) mit Dr. Gabriele Hoff in Verbindung setzen.

Die englische Fassung des oben erwähnten Artikel ist hier abrufbar:

Nachstehend das Abstract:

Die verschiedenen nicht pathologischen Ausdrucksformen der BDSM Sexualität, also die Ausübung von Bondage und Disziplin, Dominanz und Unterwerfung, Sadismus und Masochismus, werden auch heute noch oft stigmatisiert oder falsch verstanden – und dies selbst in der klinischen
Praxis, in der Psychotherapie, also bei der Behandlung von Patienten, die ihre alternative Sexualität ausleben. Gründe dafür sind Vorurteile und fehlgeleitete gesellschaftliche Normen und Moralvorstellungen, aber auch das Fehlen von wissenschaftlichem Material zum Thema.

Diese Lücke versucht diese Arbeit zu füllen. Anhand von Inhaltsanalysen von Interviews mit Betroffenen wurde untersucht, wo, an welchem Punkt, und warum die Behandlung fehl schlug oder fehl geleitet war. Befragt wurden
zweiunddreißig heterosexuelle Paare. Essentiell bei der Auswahl war, dass die Paare ihre Sexualpraktiken consensual, also mit beiderseitigem Einverständnis, ausübten. Fünf Gruppen konnten gebildet werden: Paare, die ihre psychotherapeutischen Behandlung vorzeitig beendeten, Paare, die während der Behandlung Vorurteilen ausgesetzt waren, Paare, deren Sexualität der Therapeut neutral oder stark belehrend gegenüber stand und Paare, die ihre alternative Sexualität während der Behandlung verschwiegen.

Die Analyse schließlich zeigt, dass die Patienten nur in den wenigsten Fällen das Gefühl hatten, dass ihre Sexualität, also BDSM, während der therapeutischen Interaktion den Stellenwert einnahm, der ihr nach eigenem Ermessen zur Lösung der jeweiligen und individuellen Probleme
zugestanden hätte. Deutlich wurde auch, das BDSM selbst von Therapeuten noch immer als „unmoralisch“, „falsch“ oder als automatisch „krank“ und „pathologisch“ bezeichnet wird. Wichtige, in manchen Fällen lebenswichtige Gespräche darüber, ob BDSM „safe“, „sane“ und einvernehmlich praktiziert wird, treten dagegen zu oft in den Hintergrund oder werden überhaupt nicht geführt.

Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen helfen, klinische Praxis, aber auch Berufsausbildung von Therapeuten an die wahren Bedürfnisse von Patienten mit alternativer Sexualität anzupassen.

für weitere Infos:

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